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Schwäbischer Albverein

39 Jahre nun Teil des Schwäbischen Albvereins e.V.

Seit Beginn des Jahres 1978 bin ich im Schwäbischen Albverein dabei. Unser vor nun mehr 129 Jahren, am Freitag, 13. August 1888, in Plochingen gegründeter Verein ist der grösste europäische Wanderverein mit rund 110.000 Mitgliedern. Der Verein wurde am 12. März 1900 in das Vereinsregister aufgenommen. Seit 1894 gehören wir zum Verband der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine e.V. Seit 20 Jahren ist der Schwäbische Albverein "Anerkannter Naturschutzverband" nach § 29 des Bundesnaturschutzgesetzes.
In rund 570 Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg sind unsere Ortsgruppen aktiv. So bei uns in der Ortsgruppe Kemnat oder den drei anderen Ostfilderner Ortsgruppen.


Die Ortsgruppen arbeiten in 23 Gauen regional zusammen und werden von dort aus betreut und unterstützt. Unser Wandergebiet reicht vom Taubergrund bis zum Bodensee und vom Naturpark Schwarzwald Nord / Mitte bis zur Wörnitz. Wir bieten Wanderungen mit geschulten Wanderführern, heimat- oder naturkundliche Exkursionen, von Halbtageswanderungen bis zu mehrtägigen Ausflügen in der Landschaft um uns herum, im Ländle oder benachbarten Landstrichen. Wir scheuen uns auch nicht im Rahmen von bürgerschaftlichen Engagement Pläne in Punkto Wandern, Heimat, Natur, Brauchtum, Umwelt oder Kultur mit anderen gemeinsam etwas anzupacken.

Touren für Familien mit Kindern, für ältere Menschen, sportliche Wanderungen, Bummeltouren und Rallies mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Wanderungen am Abend, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Unsere Angebot finden Sie / findest Du auch bei unseren Ortsgruppen oder in den Mitteilungsblättern der Kommunen.
Jahreshauptversammlungen und Sternwanderungen bieten Gelegenheit zum geselligen Wandern und zu gemeinsamen Festen. Auch die Pflege von Liedgut, Mundart und Tanz zu fördern und zu erhalten sind zahlreiche Mitwirkende aktiv. Allen Mitbürgern offen ist unser Wegenetz von über 23.000 Kilometern, das von unseren Wegwarten angelegt, markiert und unterhalten wird. Es schafft die Voraussetzung für individuelles Wandern oder Wiederholungen.

Rund 10.000 Kolleginnen und Kollegen sind wie ich in ehrenamtlichen Funktionen tätig - neben den Vorständen und Beisitzern als (Haupt-) Fachwarte.In der Hauptgeschäftsstelle in Stuttgart sind mehr als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Der Albverein ist die Hefe im Kuchenteig. Im Jahr 2014 durfte ich etwa 825 ehrenamtlichen Stunden einbringen. Ich lade alle Heimat-, Natur- und Wanderfreunde ein, an unseren Wanderungen und Veranstaltungen teilzunehmen und sich aktiv an unserem Vereinsleben zu beteiligen.
Dazu siehe auch auf die speziellen Veranstaltungen mit meiner Unterstützung in der Terminübersicht.


Wandern am Fluss und die weite Welt

Es führte ein langer Weg zum Fluss - an den T-Bone-Steg. Welcher Mensch geht gerne, und welcher nicht gern baden? Manchmal will ein Stück Totholz auch was vom Leben haben! Du kennst den Neckar nicht nur aus Funk und Film - wie ein historisches Aushängeschild, den Wanderstock haut's vom Stengel, denk daran: eine halbe Forelle ist auf dem Teller nur noch halb so wild.

Ich traute meinen Augen nicht. Da - nahe der Wilhelma - zwei kleine Bern. Die kleinen Bern heulten ganz bitterlich. Anscheinend war ich jetzt im Weinviertel. Doch die Bern hatten Angst, denn hinter ihnen lauerte eine Raubkatze. Der Nachbar wusste, was zu tun is. Er schrie zur Raubkatze: "Hau bloß ab, sonst mach ich dir Bene lux!" Und da kam auch schon die Bär- mutter und holte die beiden.

Dann kommen neue Wanderer und meinen wir komme´ gerade aus Tria. Kennen Sie Birien? Bahamas wieder. Ich glaub´, die war´n doch bestimmt schon mal in Donesien. Ihr wisst ja, ich bin net oft auf weiten Reisen. In Asien, da gibt es ein Gebiet, das besteht aus zwei Teilen Wasser und einem Teil Land. Dann hat mich einer gefragt, ob ich mich auf eine Bank hock ?
Die Gäste haben die ganze Zeit auf mich eingequatscht und ich dachte mir: „ was soll ich jetzt mit dem Laberer dor?" Sein Name war Ludwig und er wollte unbedingt weiter nach London. Sag´ich : "Des isch Tschaad“ und empfahl den Weg. „Der Neckar kommt aus einem Land, wo man Briefmarken nicht mit dem Mund befeuchtet, nein, da tut man das Porto gießen. Richtung Nordwesten. Dann kommet ihr an den Rhein nach Speyer. Wenn der Dom zu ist dann müsst ihr klingeln, der Dom ist nämlich auch eine Leutkirch. Anschließend nach Südhessen. Dort isch´s auch lustig. Zum Beispiel sagt man zur Männerunterhose "Rüsselsheim". Kenn ses ? Dann durchs Binger Loch und nehmet vorher ein Mittel rhein.- da lichten fels. Bei der Lore Ley isch aber selten wer zu Hause - ok, ab und zu isch´ der Flori da.

Richtung Norden wird bei uns wenig gesprochen, schau, der Braun schweigt, ganz zu schweigen von Karlsruhe. Am Kölner Dom vorbei, wo ich zur Bibel ried, kommt Mülheim, des leidet an der Ruhr. Dann kommt ein Ort, in dem lauter Ober hausen. In Boch um die Ecke nach Düsseldorf. Dort kenn´ ich ein Lokal, da Kammer unglaublich gut essen, zum Beispiel Salat. Meine Mutter hat g´sagt, des isch gut für die Verdauung, wenn ich ab und zu mal a Moos kau." Während dessen hier am Neckarbänkle kommt der Wirt eine halbe Stunde nach meiner Bestellung zu mir, die Forelle sei fertig und er wollte gerade einen Bull garen, dreht sich um und plötzlich war der Ox ford, ob wir den gesehen hätten ? . Sag i: "Des war bestimmt eine Sau, die arabische“. Mir stand Schweiz auf der Stirn. Den Wanderern erklärte ich wieder den Weg „Sie ganget weiter am Rhein. Es folgen dann zig Kilometer über die Niederlande, da isch für jeden was du bei, und mit dem Schiff nach London. Das hat bis jetzt noch keiner bay reuth. Gute Zeit.“

Ich bin gespannt, wohin mein nächster Weg mich fürth ?

Stand 02.01.17